Die siebten Klassen besuchen die Deggendorfer Moschee
 

 

(sag) Einen informativen und spannenden Vortrag erlebten die Schülerinnen aller 7. Klassen dank der Organisation ihrer Religionslehrerin Theresa Ebner am Montag, den 6. März bei ihrer Exkursion zur Deggendorfer Selimiye Moschee. Der Dialogbeauftragte Alcsoy Berke, welcher für den interreligiösen Dialog zuständig ist, führte die Gruppe in 120 Minuten durch die verschiedenen Räume und erläuterte im Gebetsraum die Besonderheiten dieser Moschee, sowie die diversen Rituale. So erfuhren die aufgeschlossenen Schülerinnen Interessantes und Hintergründiges über die rituelle Waschung vor dem Gebet, über den Facettenreichtum der arabischen Schrift und die Aufgaben des Religionsgelehrten Iman.

Unter dem glänzenden Lüster der Kuppel wurde ihnen zudem die Gebetsnische, der Lehrstuhl und die Predigerkanzel erklärt. Offen und neugierig wurden Fragen gestellt, die Alcsoy Berke mit viel Engagement und Aufgeschlossenheit beantwortete. So erfuhren die Besucherinnen, dass etwa 260 Deggendorfer Gemeindemitglieder registriert seien; aus dem Umland besuchen jedoch im Schnitt etwa 500 Gäste die Moschee. Ganz bewusst klammerte der Dialogbeauftragte politische Themen aus, da seine Aufgabe in der Verbindung des religiösen Miteinanders bestehe. Aufrichtig gefreut hat sich der 18-jährige über ein künstlerisch gestaltetes Herz mit einem kleinen Geldbetrag, welches die Schülerin Leonie Engl mit ihrer Mutter gestaltet hatte. Mit viel Applaus bedankten sich die Mädchen für die aufschlussreiche Führung.