Dem Klavierbauer auf die Hände geschaut

Chorklasse 6b erlebt „vielsaitigen“ Ausflug nach Passau

 

 

(sag) Spannend, lautstark und „vielsaitig“: am Montag, den 25. Juni besuchte die Chorklasse 6b das Klavierhaus Mora, welches mittlerweile seit sieben Jahren seinen Standort in Passau hat.
Stimmungen, Konzertbetreuung, Restaurierung, Mietklaviere, Klaviertransporte: für all diese Attribute steht das Unternehmen. Weit über die Grenzen Passaus hinaus haben sich Carlos Mora und seine Frau Christine Sorgatz –beide Klavier- und Cemabalobaumeister –  in der eigenen Werkstatt einen Namen gemacht. Hier bilden sie Lehrlinge aus, reparieren die Lieblingsstücke ihrer Kunden - aus aller Herren Länder oder bauen, je nach individueller Bestellung, neue Meisterstücke.


In einer zweistündigen Führung erfuhren die Schülerinnen allerlei Wissenswerte rund um die Welt der 88 Tasten. Wie kann ein Konzertflügel einer Spannung von 20 Tonnen standhalten? Wodurch unterscheiden sich die historischen Tasteninstrumente von den modernen? Wie lange braucht ein Meister zur Herstellung eines Flügels? Fragen über Fragen, deren Antwort der gebürtige Spanier gerne amüsant und detailliert nachkam. So manche Antwort ergab sich auch einmal beim Blick in das Innere oder gar unterhalb des Resonanzbodens des Instrumentes. Natürlich durften die experimentierfreudigen Schülerinnen auch selbst ihr Können beweisen und auf einem Bösendorfer Konzertflügel mit einem gigantischen Wert von 170.000 Euro einstudierte Werke persönlich austesten. Mit einem mehrstimmigen Ständchen und kleinen Präsenten bedankte sich die Chorklasse für den informativen Vormittag.